Krimi = Mord?

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Krimi = Mord?

Beitrag von Schreibfeder am Di Sep 12, 2017 5:25 pm

Gibt es hier Krimiautoren? oder Krimileser?

Ich lese nicht nur gerne Krimis (und Thriller) ich schreibe sie auch gerne.
Grundsätzlich muss ein Krimi (laut Definition) nicht immer mit einem Mord einhergehen, doch ich habe das Gefühl, dass diese eher gelesen werden (und auch mehr auf dem Markt sind), als andere Krimis. Ich habe ehrlich gesagt noch keinen Krimi gelesen, bei dem es um bsp. Diebstahl ging... (weil es ihn nicht gibt, oder weil ich es uninteressant finde?)
Ich frage mich einfach mal laut... muss ein Krimi zwangsläufig mit einem oder mehreren Toten sein, oder wird er auch spannend wenn es um andere kriminelle Handlungen geht? oder wäre dass eher ein Totschlagargument Wink
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Re: Krimi = Mord?

Beitrag von EINsamer wANDERER am Di Sep 12, 2017 7:09 pm

Auch wenn ich in diesem Genre nicht unterwegs, so kann ich diese Beobachtung deinerseits nur bestätigen. Es geht selten um Diebstahl oder andere Vergehen. Ich würde sagen in neunzig Prozent der Fälle gibt es eine Leiche. Meiner Meinung nach liegt das an dem menschlichen Bedürfnis nach makaberen, das dadurch gestillt werden soll. Ob ein Krimi über Sachbeschädigung gelesen werden würde, kann ich nicht sagen. Es würde ganz auf den Autoren, sein Können und dem Wohlwollen des Publikums abhängen.
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Re: Krimi = Mord?

Beitrag von Katie am Do Nov 09, 2017 5:18 pm

Ich bin zwar auch nicht in dem Genre Krimi unterwegs, kann das aber auch nur bestätigen. Vielleicht liegt es einfach nur daran, dass man aus einem Mord so viel mehr machen kann, als aus einem "einfachen" Raub. Ein Mord kann so viele Hintergründe haben, auf falsche Spuren lenken und und und. In vielerlei Hinsicht finde ich auch, dass z.B Kunstfälschung oder Kunstdiebstahl etwas sehr seichtes sind, was einen nicht so hohen Spannungsfaktor hat und einen deswegen nicht so fesseln wird/würde (wobei das vermutlich die Art von Krimiromanen wäre, die ich lesen würde). 

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Re: Krimi = Mord?

Beitrag von EINsamer wANDERER am Fr Nov 10, 2017 10:21 pm

Mir würde noch einfallen, dass viele kriminellen Felder einfach nicht plakativ genug sind, um für das Genre attraktiv zu sein. Nehmen wir einfach mal Wirtschafts- oder Cyperkriminalität. Einen Mord kann sich jeder vorstellen, weil es etwas Greifbares ist, während andere Felder eher abstrakt sind und somit schwer für den Leser darzustellen sind, ohne gleich verwirrend oder langweilig zu sein.
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